Innovationen - Vermisste/Gefundene Tiere Darmstadt und Umland e.V.

Vermisste/Gefundene Tiere Darmstadt und Umland e.V.
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Innovationen

Material
Das Verhalten von entlaufenen Hunden und Katzen wird studiert.
Analysen ergeben neue Möglichkeiten für neue, bessere Sicherungsanlagen (Fallen).
Wir konnten mit Spenden in der Anfangsphase eine gute Basis schaffen.
Alles was wir jetzt verbessern, reparieren oder erschaffen wird über die Stellgebühren finanziert.
Spenden sind jedoch immer willkommen.
Wir bleiben nicht stehen.
Aus unserer mehrjährigen Erfahrung haben wir immer optimiert und verbessert.

So sind einige Elemente, die wir in unseren Sicherungsanlagen integriert haben, zum Standard in der Hundesicherung geworden.
Jede Sicherung wird inzwischen mit Livekameras begleitet.
Es gilt immer das oberste Ziel, so stressfrei und so schnell wie möglich für das Tier zu arbeiten.
Viele Aufnahmen von über 100 verschiedenen Sicherungen zeigen Verhaltenschemen ab.
Das integrieren wir in die Technik unserer Sicherungsanlagen.

Natürlich finden hier auch Überlegungen statt, wie man die Anlage lagert, transportiert und schnell aufstellt.
Es ist für uns undenkbar einfach eine Falle in die Landschaft zu stellen und abzuwarten, was dann gefangen wird.
Gerade weil ängstliche Hunde sehr skeptisch sind.
Dieser Vogel hätte ausgelöst
Die Fernsteuerung
Stellt man eine Hundefalle auf und die neugierige Katze aus dem Wohngebiet, oder der Waschbär und der Raubvogel im Wald entdecken das Futter, dauert es nicht lange, bis hier probiert wird.

Was passiert nun, wenn ein Hund 40m vor einer Falle steht und sieht, dass eine Katze hinein maschiert?
In der Regel löst die Katze die Falle aus und renn wenig begeistert im Fangraum herum.
Das ist viel Stress für die Katze und fatal für die Hundesicherung.
Der Hund sieht das und sucht in den meisten Fällen das Weite.

Darüber hinaus muß Jemand zur Falle, die Katze heraus lassen und sie wieder scharf stellen.
In der Regel dauert es nicht lange und die nächste Katze probiert ihr Glück.

Weiter können Gassihunde die Falle finden und werden gefangen.
Was könnte passieren, wenn gar zwei Hunde unterwegs sind?
Der Eine löst aus, während der Andere unter der Klappe steht - eine schlimme Vorstellung.

Die Lösung: eine Fernsteuerung.

Es wurde recherchiert und überlegt, wie man so etwas beweksteligen kann.
Wir haben eine Lösung gefunden, die heute vielfach nachgebaut wird.
Da wir uns schon sehr früh mit dieser Thematik beschäftigt haben, verfügen wir hier auch über die meiste Erfahrung.

Wir können garantieren, dass wir keine Fehlfänge haben.

Aus Erfahrung wissen wir, dass manche Hunde, die man nicht in der Falle haben will, einfach schneller sind, als man eine Abschaltung aktivieren könnte.
In der Hundesicherung wird inzwischen großflächig eine gute Überwachung eingesetzt. Dennoch kann ein kurzer Alarmton tief in der Nacht schnell überhört werden und zum Fehlfang führen.

Unser Konzept ist so ausgelegt, dass ein Fehlfang nicht vorkommen kann und dennoch die Sicherungsanlage arbeitet, wenn der gesuchte Hund vor Ort ist.
Überwachungszentrale
Der Tag im Zeitraffer
mit Outlookmakro erstellt
Aktivitäten an einer Falle können genau beobachtet werden
Die Liveüberwachung
Um die Falle abschalten zu können ist zwingend erforderlich zu wissen, was vor Ort passiert.
In der Vergangenheit hat man teure Wildkameras verwendet, die das aufgenommene Bild als eMail versendet haben.
Das hat im Schnitt 2 Miunten gedauert.
Hier war der Ansatz bestand darin, dass ein Fangmelder anzeigte, dass die Falle zu gegangen ist. Mit der Kamera konnte man dann schauen, was gefangen wurde.

Umfangreiche Recherche nach anderen Kameras führte zu dem jetzt verwendeten Modell.
Hier wird eine Bewegung erfasst. Sofort ertönt ein Signal in der Handyapp und eine Textmeldung erscheint. Ebenfalls wird eine eMail versendet, die ein Bild aus der aktuellen Situation enthält. Outlook wurde so umprogrammiert, dass alle Bilder aus den markierten eMails in einem Ordner abgespeichert werden. So kann man schnell viele Bilder anschauen.
Man kann darüber hinaus die Kamera ansteuern und live das Geschehen vor Ort beobachten.
Ein Fallenmelder ist überflüssig.

Die Kameras setzen wir auch zur Überwachung von Katzen auf Pflegestellen ein.
Wir haben inzwischen 11 eigene und 2 private Kameras, die manchmal mit eingesetzt werden.
Das funktioniert, weil jede Kamera eine eigene Telefonkarte hat und hier einen Videostream gesendet wird.
Dazu brauchen wir die Telefonkarten, für die natürlich auch monatlich Kosten anfallen. Ebenfalls umfangreiche Recherche fürhte zu einem Anbieter, der flächendeckend gute Netzqualität hat und man auch bei Morgennebel nicht blind ist.

Grundsätzlich werden mehrere Kameras eingesetzt.
Alle Kameras kann man in einer App auf dem Handy oder PC ansteuern und sogar die Streams gleichzeitig auf dem Monitor beobachten.
Innovativer Auslöser
stromsparend mit Magnetkraft
Der Auslöser
Wir haben mit einer klassisch manuellen Falle mit Trittbrett begonnen.
Zu dieser selbst entwickelten und selbst gebauten Falle sollte noch eine elektrische dazu kommen.
Es gab zu dem Zeitpunkt insgesamt nur wenige Fallen. Elektrische gab es in Nürnberg zu kaufen. Wir wollten eine waagerechte Klappe, da man bei 1,30m Fallenhöhe eine Falle mit vertikaler Klappe nicht mehr unter ein Carport stellen kann. So bestellten wir dort die damals größte Falle dieser Art.
Parallel machten wir mit einer geliehenen Falle erste Erfahrungen mit elektrischen Fallen.
Hier stellte sich heraus, dass der verwendete Auslöser oft klemmte.
Das gerade im Winter der Akku hoch beansprucht wurde und man besser einen zweiten Akku parat haben sollte. Mehrfach war Waschbärparty in der Falle und nichts löste aus.

Der richtige Hinweis kam Im Juli 2018 bei dem Fangjagdlehrgang bei der Jägerschaft. Hier wurden verschiedene Fallen ausgestellt. Eine davon hatte ein Auslösemechanismus, der Interesse weckte. Hier war ein kleiner Magnet verbaut, der eine dünne Blechklappe hielt. Das Besondere war nun, das man auf den Magneten Strom geben konnte und er war dann nicht mehr magnetisch.
Sofort wurde das Internet durchforstet um heraus zufinden wie sowas heißt, wo man es bekommen kann und vor allem, ob es das auch in größer gibt.
Ein Hersteller wurde recherchiert und verschiedene Größen bestellt. Nach verschiedenen Tests konnte sich für einen Magnetyp entschieden werden. Dieser hatte die optimale Mischung zwischen Kraft und Stromverbrauch. Zusätzlich wurde sich überlegt, wie man die Magnetkarft niedrig hält und voll ausschöpfen kann.
Im August 2018 war der neue Auslöser in unserer gekauften Falle eingebaut. Ebenfalls wurde klar, dass die Elektronik in der Lichtschranke eigentlich alles regelt, sodass wir selbst eine elektische Falle bauen konnten. Das war die Türfalle. Hier konnte mit einer Powerbank gearbeitet werden, statt dem 7kg Akku. Natürlich bekam sie ebenfalls das selbe Auslösekonzept.
An Weihnachten 2018 wurden alle Infos zu dem Magnet und dessen Bezugsquelle an den Fallenbauer in Nürnberg weitergegeben. Ab Anfang 2019 wurden hier nur noch Fallen mit Magnet gebaut und Umrüstsätze angeboten. Hier arbeitet man allerdings mit größeren Magneten, da das dort entwickelte Haltekonzept die entstehenden Kräfte nicht so gut abfängt wie unseres.

Die Türfalle wird ebenfalls in der Segmentfalle verwendet. Die Teleskopfalle wurde ebenfalls auf Lichtschranke umgerüstet, damit man sie fernsteuern kann. Der mechanische Auslöser funktioniert hier wahlweise parallel immer noch.

Auch eine modulare Fernsteuerung für die Katzenfallen funktioniert nach diesem Prinzip.
Unsere Familienfalle hat sogar 2 Magnete. Einen um die ganze Falle zu kippen und einen damit die Umsetztür als Falltür funktioniert.



selbst entwickelte Verriegelung
Die Verriegelung
Die meisten Fallen mit waagerechter Klappe verriegeln mit einer Fallsicherung, die 45° zu der Klappe steht.
Gerade bei Katzenfallen kann durch Randale von dem Insassen diese Sicherung die Tür freigeben. Dann hat man die wielde Katze bestenfalls im Auto umherrennen.
Dem haben wir vorgebeugt, in dem wir den Sicherungsbügel mit Magneten halten.

Bei der Teleskopfalle wurde ein anderes Konzept verfolgt. Diese Fallsicherung verrigelt die Tür unten. Eben dort, wo der größte Hebel anliegt, wenn ein Ausbruchversuch statt findet.
Gerade die eFalle hat in dieser Richtung noch Optimierungsbedarf. Die Fallsicherung kann hier sogar durchrutschen und wurde bereits mit zusätzlichen Anschlägen gesichert.

Für die geplante Falle ist diese Verriegelung bereits vorgesehen.
geringe Scheu und schneller Aufbau
Die freundliche Falle
Wir sind stets bestrebt dem Tier, insbesondere dem Hund, so wenig wie möglich Stress zu verursachen.
Weiter sind viele Kopmonenten eingebaut, die der Hund akzeptiert und die schnell aufgebaut werden können.

Unsere eFalle hat eine eigene Beleuchtung, die das Arbeiten in der Nacht erleichtert.
Das eingebaute Trennrollo hilft den Hund sicher in der Falle zu verwaren, während man die Falle öffnet und zu ihm hinein geht. Eine Transportbox kommt mit dazu und das Sicherheitsgeschirr, was dem Hund in der Falle angezogen wird, bevor er in die Transportbox geht. In der Box und mit dem Geschirr wird der Hund dann in die Wohnung der Halter verbracht.

Erst dann ist er gesichert.


Ein Rasenteppich hilft beim Betreten. Napfpositionen, Wasser und künstliche Pflanzen, Tarnnetz, die Schilfmatte, Guckloch und optische Klappenabstützung helfen dem Hund.

Durch die Fernaktivierung kann der Hund die Falle betreten, sich mit Futter für seinen Mut belohnen und verknüpft nicht Nahrungsaufnahme mit lautem Knall und Fluchtwegversperrung. Das ist hilfreich für einen weiteren Fangversuch mit einer Falle und natürlich stressfreier für den Hund.

Alle Komponenten sind immer dabei und es macht keinen Unterschied, ob die Falle im Wald, im Feld, im Garten oder auf Asphalt steht.
Sie ist immer schnell aufgestellt, ohne dass man nach Tarnmaterial in der Umgebung suchen muss.
So kann man schnell reagieren, den Fangerfolg erhöhen und die Zeit des Hundes draußen verkürzen.
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